Dienstag, 19. September 2017

Blogtour Wikingerschiffsbau















Willkommen zu unserer Wikinger Blogtour

ihr habt bis jetzt ja schon einiges zu lesen gehabt. :-D


Nun gebe ich ein kleinen Einblick in den Schiffsbau der Wikinger.

Die Schiffsbaukunst zeugt von hoher Fertigkeit .
Den zuerst wurde der Kiel hergestellt, dann wurden der in einem Stück aus einem Eichenstamm gehauene Bug und das Heck an den Kiel genagelt, danach wurden die Plankengänge angebracht.

Der Bug wurde extra hochgezogen, den das verhinderte bei hohen Wellen das Kentern.

Da ja jeder die  Wikinger immer als Krieger sieht fange ich mit Kriegsschiffen an.

Die Kriegsschiffe waren lang, schlank und schnell.
Sie wurden stromlinienförmig gebaut, geteerte Wolle in den Zwischenräumen der Planken machte das Boot wasserdicht. Diese Technik nennt man Kalfatern.

Alle Langschiffe waren  mit Segel und Rudern ausgerüstet. Je nach Größe waren 24 bis 50 Ruder notwendig.
Auf langen Reisen wechselten sich die Wikinger ab, sie ruderten schichtweise.
Die Kriegsschiffe hatten einen flachen Kiel, dass sie sogar voll beladen zum Landen keine Mole und keinen Kai benötigen: Man ließ das Schiff einfach auf Sand auflaufen und man watete bis an Land.

In Dänemark Roskildefjord entdeckte man zwei sehr gut erhaltene Kriegsschiffe , die um das Jahr 1000 mit Steinen gefüllt und versenkt wurden.
Das längere der beiden Schiffe misst vom Bug bis zum Heck 28 m und ist damit das längste Schiff,das jemals gefunden wurde.

Es gab verschiedene Schiffs- und Bootstypen für unterschiedliche Zwecke und Gewässer.
Das Grundprinzip war bei allen gleich : Bug und Heck waren gleichförmig und vom Kiel aus bildeten überlappende Plankengänge die Rumpfseiten (Klinkerbauweise).

Frachtschiffe waren langsamer und breiter. Sie boten viel Stauraum für Waren. Die Waren wurden in der Mitte gelagert und mit Fellen geschützt. So konnten die Männer ungehindert das Segel setzen.
Es gab Boote die waren für flache Gewässer gedacht, dann welche für Küsten , Fähren über Flüsse und Fjorde und Ruderboote für Seen.

Die großen Schiffe hatten kleine Ruderboote an Bord.





Das Steuerruder war mit einem Lederriemen festgezurrt, der durch ein Loch im Schergang gezogen war.
Weiter unten am Rumpf war das Steuerruder mit biegsamen Weidenruten oder Kiefernwurzeln an einer vorspringenden Klampe (Warze) befestigt.
In seichtem Wasser wurde der Lederriemen gelöst und das Ruder hochgezogen.

Wie wurde gerudert:
Die Ruderpinne steckte in einem Schlitz am Steuerruder. Wenn der Steuermann nach links 
(backbord) beidrehen wollte , bewegte er die Ruderpinne nach vorn, wenn er nach rechts (steuerbord) beidrehen wollte, zog er sie zu sich. Bei Sturm wurde die Ruderpinne mit einem Seil an einem Pfahl vertäut.




Gewinnspiel 


Beantwortet eine einfache Frage auf einem oder mehreren der teilnehmenden Blogs und schon seid ihr dabei! Auf je mehr Blogs ihr eure Antworten hinterlasst, umso größer sind natürlich die Gewinnchancen.


Die heutige Frage lautet: 

Was ist Kalfatern? 






Und das könnt ihr gewinnen:


1. Preis: Eine signierte Printausgabe eines Bandes der Grenzen-Saga nach Wahl!

2. Preis: Ein "Goodie-Überraschungspaket" mit Leseproben, Lesezeichen, Postkarten und der einen oder anderen Überraschung ausgewählter Qindie-Autoren!



Teilnahmebedingungen:

Das Gewinnspiel beginnt am 15.09. endet am 24.09.2017 um 23:59 Uhr. 
Die Teilnahme ist ab 18 Jahren oder ab 14 Jahren mit der Erlaubnis der Erziehungsberechtigten möglich. 
Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
Teilnahmeberechtigt sind Personen mit einer Versandadresse innerhalb von Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Persönliche Daten werden nur für das Gewinnspiel verwendet.
Der Gewinner wird am 25.09. nach dem Zufallsprinzip ermittelt und auf dem Blog von Rebekka Mand bekannt gegeben.
Keine Barauszahlung des Gewinns.
Kein Ersatz bei Verlust/Beschädigungen auf dem Postweg.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.


 Die ganze Blogtour  mit ihren Themen :

15.09.
Rebekka - Vorstellung der Trilogie, Teilnehmer, Gewinnspiel
16.09.
Claudia (Diabooks78) - Buchvorstellung mal anders 
17.09.
Frank (Der Büchernarr) - Interview mit Rebekka Mand
18.09.
Silke (Book-Cats) - Charaktervorstellung Eirik und Lynn
19.09.
Bianca (Biancas Lesetagebuch) - Wikingerschiffbau
20.09.
Julia (Büchersalat) - Coverinterview
21.09.
Kerstin (Dragons Bookworld) - Auf Víking - Reise der Nordmänner
22.09.
Ann-Sophie (Reading is like taking a journey) -Verflucht seist du
23.09.
Isabel (Bücherlilien) - ðing, Rechtsprechung
24.09.
Silke (Book-Cats) - Weg in die Totenwelt.
25.09.
Auslosung des Gewinnspiels

8 Kommentare:

  1. Hallöchen und erst einmal Danke für deinen wirklich Lehrreichen Beitrag und auch die Frage ist schon etwas schwieriger! Doch ich glaube die Antwort lautet: man tut Fugen in der Außenwand und auf Deck eines Schiffes abdichten!
    VLG Jenny

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  2. Hallo, man jetzt bin ich wieder schlauer. Danke für den interessanten Beitrag.
    Man machte geteerte Wolle in die Zwischenräume der Planken und somit das Boot wasserdicht.
    danke für den tollen Beitrag
    LG Manu

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  3. Guten Morgen!

    Ich liebe Schiffe :D Gerade die alten Segelschniffe wo es knarzt und tausend Seile irgendwo hinführen, die schauen schon einfach toll aus ♥

    Den Begriff Kalfatern hab ich schon mal gehört, hätte jetzt aber auf Anhieb selber nicht sagen können, was es ist. Gemeint ist die Abdichtung der Nähte zwischen hölzernen Schiffsplanken.

    Liebste Grüße, Aleshanee

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  4. Hallo,

    dadurch wurde durch geteerte Wolle in den Zwischenräumen der Planken das Boot wasserdicht gemacht...

    LG

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