Montag, 26. November 2018

Irgendwann, vielleicht für immer


In Michelle Schrenks Buch

Irgendwann, Vielleicht Für immer

aus dem CanimVerlag hat 230 Seiten und erschien am 24. Oktober 2018

Michelles Geschichte über Zufälle, die keine sind.
Über Veränderungen im Leben und die Liebe, die keine Grenzen kennt- nicht mal die Zeit


Bei solchen Büchern macht man sich als Leser so seine Gedanken.
Ich finde es immer etwas schwierig alles in Worte zu fassen was einem da alles durch den Kopf geht.

Meine Gedanken drehten sich um die Veränderungen in meinem Leben

Mein Leben hat sich zu einer Zeit verändert, wo alles noch frisch war, die Liebe, die Beziehung...
Seit ich denken konnte wollte ich einen Mann und eine Familie. Den Mann fand ich, naja eher er mich. Denn ich fand ihn anfangs nicht so toll. 
Wir kamen zusammen und wir waren uns auch sofort einig eine Familie gründen zu wollen. Mir war es am liebsten sofort, ich wollte keine Zeit verlieren. Dann kam das was ich seit meinem 16 Lebensjahr ahnte. 
Oder eher was mir mein Vater damals gesagt hatte, er wünscht sich das ich nie eigene Kinder bekommen werde.
Ist das dann Zufall? 

Ich wurde einfach nicht schwanger. Gut, sofort klappt es ja selten sagten wir uns. So bauten wir uns unser Leben zusammen auf. Ich begann eine Ausbildung, im Hinterkopf immer das schwanger werden. Das machte mir das Leben schwer. 
Nach 5 Jahren dann der erste Gang zum Arzt. Ihr war ich mit 25 Jahren zu jung um sich darüber Gedanken zu machen und was zu unternehmen.
Ihr bin ich bis heute noch böse.
Ich machte meinem Mann und mir das Leben schwer, Thema immer wieder Baby. Das hätte mich beinahe meine Ehe gekostet. 
So leicht wollten wir aber nicht unsere Beziehung kaputt gehen lassen. 
Nach 8 Jahren dann neuer Arzt. Bei mir war alles ok nun war mein Mann dran. Da kam dann raus auf natürlichem Weg werden wir nie ein Kind bekommen. 
2008 war dann die erste künstliche Befruchtung die scheiterte. 
Die ganzen Jahre haderte ich mit mir und fühlte mich nicht mehr als Frau, als richtige Frau. 
Ich entwickelte eine Eifersucht auf alle Frauen im Umfeld meines Mannes. Ich dachte immer mit ihnen könnte er Kinder haben. Das waren bescheuerte Gedanken, da es ja an ihm lag und nicht an mir. Aber logisch sind Gefühle so gut wie nie.
Meinem Mann schien das weniger auszumachen, so kam es mir jedenfalls vor. Er machte das nur mit sich aus ohne groß zu reden. Das ärgerte mich dann auch sehr sehr oft.
Bei dem Thema ging es ja nicht nur um Gefühle die verrückt spielen, körperliche Belastung, nein auch das finanzielle wird zum Thema, weil Künstliche Befruchtung eine enorme Belastung für den Geldbeutel ist. 
Die nächsten Jahre musste ich einen Weg finden damit klar zu kommen, damit das Thema nicht mein Leben bestimmte. Das war gar nicht so einfach aber ich denke wir haben das zusammen geschafft. In dem wir offen darüber geredet haben nicht nur untereinander sondern auch mit unserem Umfeld.
Die das Thema aber nicht so ganz verstanden.
Die nächste künstliche Befruchtung lief dann wieder schief.
Die letzte war auch unsere letzte Hoffnung. Tja und wie das Schicksal es wollte waren wir da schwanger, für genau 1 Woche :-( . 
Wir haben uns gefreut und hatten auch Bedenken, sie stand von Anfang an nicht auf einem gutem Stern. Das war ein Tiefschlag.
Das verarbeite ich immer noch. Für mich war es da schon mein Baby. 
Einige würden sagen  unlogisch. Aber wer das alles schon mal mitgemacht hat, weiß das da die Gefühle und Gedanken anders ticken.

Wir leben unser Leben  nun ohne Kind. 
Mein Herz hat aber nicht aufgehört davon zu träumen.

Eigentlich müsste  und wollte ich mein Leben danach mehr leben und genießen. Mehr Zeit für uns beide. Doch der Alltag raubt uns meist die ganze Kraft.
Ich nutze die Zeit daher nicht so aus wie ich es mir vorgestellt habe. Wie ich es mir jedes Jahr aufs neue vornehme.
Was ich mir immer wieder vorwerfe aber ich kann mich nicht aufraffen das zu ändern.
Ich sage mir wir haben ja noch Zeit...
Aber wie viel Zeit wird das noch sein?
Bereut man es später nicht ?

Wir genießen auf unsere Art unser Leben, so sehe ich das. 

#irgendwannvielleichtfürimmer
#72Stunden
@mainwunder
@michelleschrenk
@rebeccaresch

Was denkt ihr über Schicksal?
Was hat euer Leben eure Liebe  verändert?
Ich würde mich freuen,wenn ihr uns daran teilhaben lässt.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Wenn du auf meinem Blog kommentierst, werden die von dir eingegebenen Formulardaten (und unter Umständen auch weitere personenbezogene Daten, wie z. B. deine IP-Adresse) an Google-Server übermittelt. Mehr Infos dazu findest du in meiner Datenschutzerklärung (Link einfügen) und in der Datenschutzerklärung von Google.